15.12.2015 | Keine Nachwuchssorgen

Rekordbeteiligung an der Jägerprüfung

Mehr als 2.000 Prüflinge haben in diesem Jahr die Jägerprüfung in Bayern absolviert, so viele wie nie zuvor. Das hat Forstminister Helmut Brunner in München mitgeteilt.

Landesweiter Trend: Immer mehr Frauen wollen das Grüne Abitur.
Über 1.800 haben die Prüfung bestanden und damit ihren Jagdschein erhalten. Zudem wird die Jagd immer weiblicher: Fast jeder fünfte Absolvent ist mittlerweile eine Frau. Seit der Reform der Jägerprüfung im Jahr 2006 hat sich die Zahl der Anwärter damit nahezu verdoppelt. Für den Minister ist das steigende Interesse auch ein Erfolg der Reform, die zum Ziel hatte, das 'Grüne Abitur' durch mehr Termine und Standorte attraktiver zu machen. Mittlerweile gibt es viermal jährlich Prüfungen an bayernweit 16 Standorten. Der Trend zur Jagd ist nach den Worten des Ministers erfreulich, denn: 'Wir brauchen gut ausgebildete Jägerinnen und Jäger, die sich engagiert dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe widmen.'
Weniger euphorisch zeigte sich Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freie Wähler-Landtagsfraktion und Vorsitzender des Jagdverbandes Rottenburg an der Laaber. 'Die Qualität des Jagdscheins darf durch Schnellkurse nicht aufgeweicht werden. Es ist zwar zu begrüßen, dass viele Menschen die Jägerprüfung ablegen, leider kommen aber immer mehr Jäger ohne jagdlichen Hintergrund über einen Schnellkurs von wenigen Wochen zum Jagdschein. Diesen Leuten fehlt dann oftmals die Jagdpraxis, weil dafür in der Ausbildung zu wenig Zeit war.'
Grundsätzlich gibt es aber für alle Anwärter nur eine Prüfungs-Ordnung. Zunächst müssen die Bewerber 100 Fragen schriftlich beantworten. Dann folgt die 'Mündliche', in der sich die Bewerber Fachfragen aus sechs Sachgebieten stellen müssen. Den Abschluss bildet der praktische Teil, bei dem die sichere Handhabung der Jagdwaffen und die Schießfertigkeit geprüft werden. Zudem müssen mindestens 120 Stunden Ausbildung und zusätzliche Schießübungen nachgewiesen werden.
Die nächste Jägerprüfung findet im Februar und März 2016 statt. Anmeldeschluss ist der 25. Januar 2016. Weitere Informationen, eine Karte mit den Prüfungsstandorten und die Termine in Bayern finden sich im Internet unter www.jaegerpruefung.bayern.de.
 
PM




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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