26.10.2009 | Auslandsjagd

Vorsicht statt Strafe

Limits im Straßenverkehr fallen europaweit unterschiedlich aus

(ADAC Infogramm)
Die Reisebegleiter sind zugestiegen und los geht es mit vollgetanktem Wagen nach Ungarn oder Südengland. Die Vorfreude auf Naturerlebnisse und kapitale Trophäen schafft Ablenkung genug - aber Fahrer und Beifahrer bleiben dennoch aufmerksam: Gerade bei Fahrten durch mehrere Länder hintereinander herrschen - nicht nur in Sachen Tempo - unterschiedlichste Vorgaben. Unten stehende Tabelle gibt darüber Auskunft. Und abgesehen davon, dass Jäger eingedenk der gefor­derten 'Zuverlässigkeit' auch vorsichtige Straßenverkehrsteilnehmer sind, zeigt die Tabelle rechts, wie empfindlich Bußgelder die Reisekasse schmälern können...
(ADAC Infogramm)
Dank guter Straßenkarten oder Navigationssystem herrscht über die Route Gewissheit. Der Kfz-Halter hat die Grüne Ver­siche­rungskarte wie im 'normalen' Urlaub dabei. Auch ein Feuerlöscher findet Platz, der oft in Osteuropa Pflicht ist. Wer ständig auch ­tagsüber mit Abblendlicht fährt, damit er in waldumsäumten Straßenpartien gesehen wird, muss sich um etwaige Gebote keine Gedanken machen. Sein Handy nutzt der Pkw-Lenker stets über die ­Freisprechanlage.
Jagdzeug lagert im abgeschlossenen Kofferraum, zuoberst (getrennt verpackt) Waffen und Munition zum unaufgeforderten, Zeit sparenden Vorzeigen an Grenzen. Den Pass, Kfz- und Jagd-Dokumente hat ein jeder stets 'am Mann' (nützlich bei Kfz-Diebstahl).
Also: Dank Umsichtigkeit gute Fahrt - und Waidmannsheil!


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