30.01.2016 | Erstnachweis in Deutschland

Neue Spechtart entdeckt

Die Verwechslungsgefahr ist groß. Umso mehr freute sich eine Anwohnerin aus Oberfranken (Bayern) über ihre außergewöhnliche Beobachtung im Garten.

Der Strich macht's: Der fehlende schwarze Streifen im Nacken des Vogels ist das Erkennungsmerkmal.
Täuschend ähnlich sind Bunt- und Blutspecht auf den ersten Blick. So ging es auch einer Tierfreundin aus dem Kreis Kronach. Um Gewissheit zu bekommen, fragte sie  Vogelforscher vom LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern). Schnell seien sich die Experten einig gewesen, dass es sich um einen Blutsprecht handeln müsse, teilte der LBV mit. 'Im Gegensatz zum Buntspecht fehlt dem Blutspecht der schwarze Streifen zum Nacken', erklärte der LBV-Ornithologe Dr. Thomas Rödl. Er geht davon aus, dass der wärmeliebende Vogel in Zukunft auch öfter in Deutschland anzutreffen seien wird. '50 Kilometer Luftlinie entfernt gibt es bereits Brutnachweise in Tschechien', weiß der Experte.
Hybriden, des hauptsächlich in Südosteuropa beheimateten Vogels, habe es in Deutschland schon vereinzelt gegeben, sagte LBV-Sprecher Markus Erlwein. Zu 99,9 Prozent sei dieses Männchen aber artrein. Neben dem schwarzen Streifen, seien insbesondere der Ruf sowie die Färbung auf der Oberseite des Schwanzgefieders weitere eindeutige Bestimmungsmerkmale gewesen. Negative Auswirkungen auf heimische Arten sind durch den Neuankömmling laut Erlwein nicht zu erwarten.
MH/PM
 



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