21.07.2010

Masse statt Klasse?

Erst vor Kurzem gründete sich eine Vereinigung von Meuteführern. Doch schon länger betrachten viele Jäger die scheinbar immer 'populärer' werdenden Hunde­meuten und deren teilweise mächtig aufgerüsteten Führer mit Skepsis. Meuten - unverzichtbare 'Erntehelfer' in Zeiten hoher Sauenbestände? Meinungen und Einschätzungen - mit 'Biss'!

Terrier sind meist die 'Hauptakteure', wenn es gilt, den Schwarzkitteln in großen Dickungskomplexen, Mais- oder Schilfflächen an die Schwarte zu rücken. (Foto: Matthias Meyer)
Die großräumigen Bewegungsjagden haben vielerorts Ansitz und Pirsch als Jagdstrategie zur Erfüllung des Schalenwild-Abschusssolls abgelöst. Sie haben sich insbesondere bei der notwendigen Reduktion der vielerorts sehr hohen Schwarzwildbestände durchaus bewährt. Die Hauptakteure dieser Bewegungsjagden sind zweifellos die Hunde, die das zu bejagende Wild suchen, finden und vor die Büchsen der 'draußen' wartenden Jäger bringen sollen. An die bei diesen Bewegungsjagden (mit der Zielwildart Schwarzwild) eingesetzten Hunde werden verschiedene Anforderungen gestellt: Härte, dosierte Wildschärfe und lautes Jagen gelten bei vielen Jägern und Hundeführern als unverzichtbare Voraussetzungen.
 
Sind einzeln jagende Hunde ebenso erfolgreich (im Sinne einer reichen, aber tierschutzkonform zustande gekommenen Strecke) wie aufeinander eingespielte und zusammen eingejagte Meuten? Wann wird das Verbot der Hetzjagd tangiert? Welche Prüfungen sollten die eingesetzten Hunde abgelegt haben, um als 'brauchbar' im Sinne des Gesetzgebers zu gelten? Diese und weitere Fragen hat die PIRSCH dem Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins der Meuteführer, Heinz Fahrer, und dem Tierschutzbeauftragten des JGHV, Prof. Dr. Hans Wunderlich, gestellt. In der aktuellen Ausgabe 14/2010 finden Sie deren Anworten. ­BK
 

Diskutieren Sie mit!

Was sind Ihre Erfahrungen beim Einsatz von großen Hundemeuten? Sind sie notwendig, um die vielerorts hohen Sauenbestände zu reduzieren, oder halten Sie den Einsatz von Meuten für bedenklich? Müssen Hundemeuten 'kopfzahlstark' sein oder genügen sogar schon wenige aufeinander eingespielte Jagdhunde, um den Sauen an die Schwarte zu rücken? Oder sind einzeln jagende Hunde ebenso erfolgreich? Welche Prüfungen sollten die eingesetzten Hunde abgelegt haben, um als 'brauchbar' im Sinne des Gesetzgebers zu gelten? Diskutieren Sie ab sofort im Forum von www.landlive.de mit.

 

 



KOMMENTAR VERSENDEN ARCHIVIEREN DRUCKEN _______________________________________

Kommentare

Sie können diesen Artikel kommentieren und mit jagderleben.de-Lesern und der Redaktion über das Thema diskutieren. Zum Kommentieren bitte anmelden.



Anzeige
IHR JAGDERLEBEN
Sie können diese Seite ganz einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen. Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, brauchen Sie sich nur zu registrieren.
 
 
BILDERSERIEN

JAGD & HUND 2012

Jagen und Fischen 2012

Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: SYS Foto: JD Foto: JD Foto: JD Foto: JD Foto: JD Foto: JD Foto: JD Foto: JD

Stadt der Gerber

Arno Wolf. Foto: SE Gerber-Werkstatt. Foto: SE Trocknen der aufgespannten Hute. Foto: SE Das Gebude der Technischen Ausstellung im Weigerbermuseum.<br> Foto: SE Weigerbermuseum in Doberlug-Kirchhain. Foto: SE Typisch sind die Jalousien vor den Fensterffnungen der oberen Stockwerke. Foto: SE Sie dienten zur Regelung des Luftstroms, der die aufgespannten Felle trocknete. Foto: SE In Doberlug-Kirchhain befinden sie sich leider... Foto: SE ... in verschiedenen Stadien des Verfalls. Foto: SE Kundiger und amsanter Fhrer: Museumsleiter und Historiker Dr. Andreas Hanslok. Foto: SE Gerbfass: Rotierende Trommeln, in denen das Leder gegerbt und gefrbt wird. Foto: SE Gerbfsser. Foto: SE Gerberstrae: Noch heute ist das Stadtbild vom Gerberhandwerk geprgt. Foto: SE ...Gerberschnke... Foto: SE Gerberlyrik. Foto: SE Gerberkunst an einer Fassade in Doberlug-Kirchhain. Foto: SE Gerber-Garderobe. Foto: SE Entfleischen: Gerbermeister Manfred Oettrich schabt Fett- und Fleischreste von der Rckseite. Foto: SE
Anzeigen
www.dlv.de dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag