6.03.2016 | Kopfgeld:

Kampf gegen Luchstötungen

Im Nationalpark Kalkalpen (Österreich) verschwinden seit längerem immer wieder Luchse. Nun soll eine hohe Belohnung zur Aufklärung der Fälle beitragen...

Luchsprojekt: Ein Pinselohr aus dem Nationalpark Kalkalpen.
Die Verantwortlichen beklagen seit 2012 mindestens vier spurlos verschwundene Luchskuder. Um eine rasche Aufklärung des rätselhaften Verschwindens voranzutreiben, haben nun der Nationalpark Kalkalpen, die WWF und der Naturschutzbund Österreich eine Ergreiferprämie in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt. 'Diese gilt pauschal und nicht für einen speziellen Luchs', sagte Parksprecher Franz Sieghartsleitner im Gespräch mit der Redaktion. Die Naturschutzorganisationen und das Landeskriminalamt rufen Zeugen dazu auf, sich zu melden, um weitere Täter überführen zu können. Bereits Anfang des Jahres war eine Jägerin vor dem Oberlandesgericht Linz rechtskräftig wegen eines illegalen Luchsabschusses verurteilt worden (wir berichteten hier). Sie hatte angegeben, das Tier im Revier ihres Mannes mit einem Fuchs verwechselt zu haben. Da das Ehepaar jedoch direkt nach der Tat das getötete Tier zu einem Präparator brachte und sich vor einer Zeugin mit Luchsabschüssen brüstete, glaubte das Gericht ihnen nicht. Mittlerweile wurde sowohl der Jägerin als auch ihrem Gatten der Jagdschein entzogen. Das Ehepaar hat dagegen Berufung eingelegt, sodass nun das Landesverwaltungsgericht darüber entscheiden muss. Um jedoch auch die anderen Fälle aufklären zu können, bittet Dr. Erich Mayrhofer, Direktor des Nationalparks, weiterhin aufschlussreiche Beobachtungen zu melden. Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung eines weiteren Täters führen, können an Christian Fuxjäger vom Nationalpark Kalkalpen (Tel. 0043 (0)7584/3951-140) oder an Othmar Coser von der Landespolizeidirektion Oberösterreich (Tel. 0043 (0)5913/340-3400) gerichtet werden.
KN/PM




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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