19.11.2008 | Jagdausrüstung
Rustikale Wärmequelle
Schwedenfackeln spenden Licht sowie Wärme und dienen sogar zum Kochen
Am besten brennt in dieser Form Nadelholz, zum Beispiel Fichte, Kiefer oder Lärche. Laubholz ist aufgrund seiner Zellstruktur und chemischen Zusammensetzung weniger geeignet. Der verwendete Rundholzstock sollte etwa 50 bis 120 Zentimeter lang sein und einen Durchmesser von rund 25 bis 50 Zentimetern besitzen.
Als Anzünder eignen sich am besten Kienspäne, aber auch handelsübliche Kaminanzünder tun ihre Pflicht. Mitunter muss am Anfang mit Luftzufuhr nachgeholfen werden, bis das Holz an den Innenwänden gut glüht und die Flammen deutlich aus dem Brennloch schlagen. Wer seinen Atem sparen möchte, kann auch mit einer Fahrradpumpe Luft ins Zugloch blasen. Die Brenndauer beträgt je nach Durchmesser des Stocks und der Tiefe des Kamins - abhängig von der Länge des Schwerts - zwischen zwei und drei Stunden. Nachfüttern mit passenden trockenen Holzstücken verlängert den Abbrand und sorgt auch zu einem späteren Zeitpunkt für eine schöne Flammenbildung. Hat eine Schwedenfackel aber erst einmal richtig Feuer gefangen, lässt sie sich nur noch mit reichlich Wasser löschen.
Die Pfanne ist heiß!
Es bleibt nur noch zu entscheiden, was letztlich darin landet. Alles geht, egal ob Würstchen, Steaks, Spiegeleier oder das Zubereiten von heißen Maroni.
(Foto: H. Eiber)
Die 'Urfackel' bekommt durch lange Längsschnitte viel Luft, brennt deshalb relativ schnell herunter und kann im Endstadium auch auseinanderbrechen. Sie ist aber durch den deutlichen Abbrand eine rustikal-stilvolle Illumination für Feste und ähnliche Gelegenheiten. Zumindest am Anfang kann man auch einen Kochtopf oder eine Bratpfanne daraufstellen. Dagegen bleibt bei der mit Hilfe der Motorsäge hergestellten Kaminform ein geschlossener Ring aus Holz stehen. Dadurch brennt das Feuer im Innern langsam in die Tiefe. Übrigens ist auch frisches Holz verwendbar. Während das trockene Kernholz gut brennt, widersetzt sich das wasserhaltige Splintholz der Hitze und hält den Stock länger zusammen. Als Anzünder eignen sich am besten Kienspäne, aber auch handelsübliche Kaminanzünder tun ihre Pflicht. Mitunter muss am Anfang mit Luftzufuhr nachgeholfen werden, bis das Holz an den Innenwänden gut glüht und die Flammen deutlich aus dem Brennloch schlagen. Wer seinen Atem sparen möchte, kann auch mit einer Fahrradpumpe Luft ins Zugloch blasen. Die Brenndauer beträgt je nach Durchmesser des Stocks und der Tiefe des Kamins - abhängig von der Länge des Schwerts - zwischen zwei und drei Stunden. Nachfüttern mit passenden trockenen Holzstücken verlängert den Abbrand und sorgt auch zu einem späteren Zeitpunkt für eine schöne Flammenbildung. Hat eine Schwedenfackel aber erst einmal richtig Feuer gefangen, lässt sie sich nur noch mit reichlich Wasser löschen.
Schutzkleidung
Wie bei jeder Arbeit mit der Motorsäge muss auch beim Schneiden einer Schwedenfackel die Sicherheitsausrüstung in Form von Schnittschutzhose, Schuhen mit Schnittschutzeinlagen sowie einem Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz getragen werden. Die Kette sollte scharf sein. Eine Halbmeißelkette mit abgerundeten Zähnen schneidet sich etwas weicher als eine kantige Vollmeißelkette.
Wenn Sie in die Kopffläche vor dem Entzünden vier starke Nägel in den Splint einschlagen, erhalten Sie eine solide Stellfläche für einen Topf oder eine Bratpfanne. Auf diese Weise zubereiteter heißer Tee, Glühwein oder auch als Besonderheit heiße Maroni können den Höhepunkt eines Abends auf einer Jagdhütte darstellen oder sorgen am Ende eines kalten Herbst- oder Wintertags für den stimmungsvollen Abschluss einer Gesellschaftsjagd.
Wenn Sie in die Kopffläche vor dem Entzünden vier starke Nägel in den Splint einschlagen, erhalten Sie eine solide Stellfläche für einen Topf oder eine Bratpfanne. Auf diese Weise zubereiteter heißer Tee, Glühwein oder auch als Besonderheit heiße Maroni können den Höhepunkt eines Abends auf einer Jagdhütte darstellen oder sorgen am Ende eines kalten Herbst- oder Wintertags für den stimmungsvollen Abschluss einer Gesellschaftsjagd.
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