10.12.2015 | 'Brennpunkt Schwarzwild'

Hauptsache tot, egal wie?

Das bayerische Landwirtschaftsministerium hat wieder zugeschlagen. Nachdem viele Jägerinnen und Jäger bereits die Feldzüge gegen das Reh-, Gams-, und Rotwild anprangerten, wird nun offenbar den Sauen der Krieg erklärt.

Kritisierte Anlage: Dieser Saufang steht in Baden-Württemberg.
In diesem Jahr hat das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schulungen für Mitarbeiter der Unteren Jagdbehörden durchgeführt. In Form von 'Präsentationen' wurden den Seminarteilnehmern nun die Ergebnisse dieser Veranstaltung zugesandt. Demnach sollen künftig 'keine zu hohen Anforderungen' für Anträge von Saufängen gefordert werden. Auch seien diese viel kritisierten Fallen nicht grundsätzlich als 'ultima ratio' anzusehen. Zeitgleich will das STMELF eine 'forcierte Bejagung von Bachen', sobald Firschlinge ihre Streifen verlieren würden, seien diese nicht mehr auf die Bache angewiesen. Entsprechend könnte dann das Muttertier erlegt werden. Für Keiler soll die Schonzeit verkürzt werden. Letztere wird ohnehin als - so wörtlich - 'Bejagungshemmnis' eingestuft.
Der Bayerische Jagdverband (BJV) hat darauf reagiert und seine Kreisgruppen über die Inhalte informiert. Natürlich seien sich die BJV-Mitglieder der Herausforderung der wachsenden Schwarzwildbestände bewusst. Doch die Bejagung dürfe nicht der Waidgerechtigkeit und dem Tierschutz zum Opfer fallen.
BS
 



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Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS

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