20.01.2016 | Vorschriften zu lax?

Grüne Verbotskeule

Anlässlich des steigenden Verkaufs von Abwehrsprays, Schreckschusspistolen und Co., fordert eine Grüne Verschärfungen im Waffenrecht. Ein Experte widerspricht.

Der Kauf ist ab 18 Jahren erlaubt: Um derartige Schreckschusswaffen geht es (Symbolbild).
Nach Terroranschlägen, sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht und stetigem Flüchtlingszustrom scheinen einige Bundesbürger verunsichert zu sein. So sehr, dass Medienberichten zufolge seit einiger Zeit auch der Absatz von Artikeln zur Selbstverteidigung einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Jüngst sprach sich deshalb die Innenexpertin der Grünen, Irene Mihalic, für einen erschwerten Kauf von Schreckschusswaffen aus. Gegenüber der Funke Mediengruppe sagte sie: 'Das Waffenrecht ist im Hinblick auf Schreckschuss-, Gas- und Signalwaffen zu lax.' Aus diesem Grund solle für den bisher freien Erwerb derartiger Waffen eine Berechtigung eingeführt werden. Eine zunehmende Bewaffnung der Menschen müsse verhindert werden, denn das Gewaltmonopol des Staates liege bei der Polizei, so die Politikerin.
Die steigende Nachfrage nach Pfeffersprays, Elektroschockern und Schreckschusswaffen bestätigte auch Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft unter Berufung auf Mitteilungen aus der Herstellerbranche und Verkaufszahlen in Großstädten. Er lehnt Mihalic's Forderungen ab: 'Wir haben eines der schärfsten Waffengesetze auf der ganzen Welt', sagte Wendt im Gespräch mit der Redaktion. Anstatt 'vorschnell mit der Verbotskeule zu wedeln', solle sich Mihalic lieber darum kümmern, dass die Polizei sinnvoll unterstützt werde, schließlich gehe es darum Straftäter zu verhaften. Seiner Meinung nach spreche nichts gegen den Kauf derartiger Gegenstände, wenn die Leute dadurch ein besseres Gefühl von Kontrolle bekämen. Ob es wirklich sinnvoll sei, darüber ließe sich jedoch streiten.
MH




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