15.03.2016 | Tödliche Entenjagd

Finales Urteil?

Seit Rund zwei Jahren beschäftigt ein tragischer Jagdunfall aus dem Kreis Pfaffenhofen die bayerische Justiz. Gestern verkündete das Landgericht Ingolstadt die Entscheidung.

Der Einsatz von Booten zur Jagdausübung bedarf der besonderen Sorgfalt. (Symbolbild).
Zwei Männer waren am Silvestertag 2013 bei einer Entenjagd ertrunken, weil das Boot eines Teichbesitzers sank (wir berichteten hier). Deshalb mussten sich dieser und sein Angestellter vor Gericht verantworten. Im Dezember 2014 verurteilte das Amtsgericht Pfaffenhofen die beiden: Wegen fahrlässiger Tötung, gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und wegen Verstößen gegen die Sorgfaltspflicht wurde der heute 71-jährige Weiherbesitzer zu einer Geldstrafe in Höhe von 140 Tagessätzen zu à 140 Euro verurteilt. Dagegen legte er jedoch Rechtsmittel ein. Milder traf es den zweiten Angeklagten, der die Strafe von 120 Tagessätzen zu je 40 Euro akzeptierte. Nach mehreren Verhandlungstagen folgte gestern das Landgericht im Wesentlichen dem Urteil aus erster Instanz. Demnach ist der Mann schuldig wegen fahrlässiger Tötung und gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr. Die Anzahl der Tagessätze sei von 140 auf 120 reduziert worden, die Höhe blieb mit je 140 Euro gleich. 'Legt der Angeklagte nicht innerhalb einer Woche Rechtsmittel ein und geht damit in Revision, ist das Urteil rechtskräftig', sagte Richter Dr. Ingo Krist gegenüber jagderleben.
MH
 



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Bilder von der Hirsch-Rettung

Drahtgeflecht fhrte dazu, dass sich die Kontrahenten verkmpften. Foto: Loitfellner Vorsichtig nherte sich der erfahrene Jger den Tieren. Foto: Loitfellner Der Grnrock kannte die Geweihten durch die sechs monatige Winterftterung. Foto: Loitfellner Glcklicherweise beruhigte sich der noch lebende Hirsch... Foto: Loitfellner ... als der Waidmann auf ihn einredete und an den Stangen fasste. Foto: Loitfellner Wieder frei wechselt das Stck in seinen Einstand zurck. Foto: Loitfellner Dem anderen war durch die Befreiungsversuche wohl das Rckgrat gebrochen. Foto: Loitfellner

1. uJ-Keiler-Cup

Andreas Telm (l.) und Frank Luck bei der Ansprache. Foto: FS Sehenswert: Pokal des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Die Hauptpreise: Zeiss Victory V8 1,1-8x30, Mercury Bchse und Steiner MRS sponsored by Frankonia, Zeiss Fieldshooting Event 2017 in Ulfborg und ein individuell gravierters Puma-Messer Saubart. Foto: FS In der 25-Meter-Duelhalle mussten die Schtzen ihr Knnen mit dem FLG unter Beweis stellen. Foto: FS Zwischen den Disziplinen war Zeit, um sich auszutauschen. Foto: FS Zufriedene Teilnehmer des 1. uJ-Keiler-Cup. Foto: FS Konzentriert lauschen dieses beiden Schtzen der Ansprache. Foto: FS Einer der drei mit hochwertigen Preisen bestckten Tische. Foto: FS Die Blaser R8 Professional Success mit Schalldmpfer weckte das Interesse der Schtzen. Foto: FS Mithilfe der uJ-Organscheibe wurden auf der 100-Meter-Bahn die Treffer ausgewertet. Foto: FS Gemtliches Puschen zwischen den Disziplinen. Foto: FS Frankonia und Steiner traten nicht nur als Sponsoren auf, sie prsentierten den Teilnehmern vor Ort Produkte. Foto: FS

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