07.03.2016 | Hartnäckiger Artenschutz

Millionen fürs Auerwild

ThüringenForst kündigt neue Strategien bei der Auerwildhege an. Jährlich sollen künftig bis zu 25 Tiere ausgewildert werden. Ein Fass ohne Boden?

Stolzer Vogel: balzender Auerhahn.
Mittelfristig will die Landesanstalt eine Population von rund 100 Vögeln etablieren. Bereits 2012 wurde dafür im Kreis Saalfeld-Rudolstadt eine Aufzuchtstation errichtet. Ende März sollen acht Hennen und drei Hähne die Einrichtung beziehen und für Nachwuchs sorgen. 'Unser ambitioniertes Artenschutzprogramm ist Teil eines Rettungskonzeptes, das bundesweit in Forst- und Naturschutzkreisen Anerkennung gefunden hat', berichtet Volker Gebhardt vom ThüringenForst-Vorstand. Doch es gibt auch Kritik. Martin Görner von der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen lobte zwar gegenüber dem 'MDR' die Pläne der Förster, dennoch hinterfragt er die Effektivität des Vorhabens. Die Bedingungen im Wald seien nicht auerhuhngerecht. Auch, weil natürliche Feinde wie Füchse, Schwarzwild, Waschbär oder Habicht zu viele Verluste verursachen würden. Gestützt wird seine Aussage von der bisherigen Bilanz: Von mittlerweile 450 ausgewilderten Auerhühnern sollen nur maximal 18 überlebt haben. In das Projekt fließen jährlich bis zu 250.000 Euro und die neue Strategie lässt sich ThüringenForst laut 'MDR' erneut drei Millionen Euro kosten.
PM/BS




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