24.06.2014 | Fragwürdige Vereinigung

BUND und NABU auf Abwegen

Ein Zusammenschluss von Tier- und Naturschutzverbänden hat heute in NRW seine Forderungen an ein neues Jagdrecht veröffentlicht - ein grober Seriositätsverlust von großen Vereinen...

Holger Sticht (Mitte), Vorsitzender BUND NRW, bei der Vorstellung.
Bei der Vorstellung in der Landeshauptstadt trafen sich der Bundesverband Menschen für Tierrechte, der Deutsche Tierschutzbund, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Naturschutzbund (Nabu), der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN), Animal Public, PETA und der Bund gegen Missbrauch der Tiere um eine gemeinsame Resolution vorzustellen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte machte dabei deutlich: 'Grundsätzlich fordern wir die sofortige Abschaffung der Jagd...', sagte Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Verbands. Bedenklich auch die Aussage des Vizepräsidenten des Landestierschutzbundes, Dr. Ralf Unna: 'Es ist mehr als überfällig, ein in seinen Grundzügen seit 1934 kaum geändertes Jagdgesetz endlich an den Wissensstand und die Rechtslage des 21. Jahrhunderts anzupassen.'
Und das fordert das Konglomerat:
  • Fallenjagd beenden
  • Fütterungsverbot für jagdbare Arten
  • Verbot des Abschusses von wildernden Haustieren
  • Keine Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren
  • Baujagd beenden
  • Befriedungsmöglichkeit nach EGMR-Urteil auch für juristische Personen (z.B. Vereine
  • Drastische Reduzierung der jagdbaren Arten (z.B. keine Jagd mehr auf Ringeltauben, Rabenvögel, Marderarten, Schnepfen
  • Absolute Schonzeit von Ende Dezember bis September
  • Kein Aussetzen von jagdbaren Arten
  • Verbot der Beizjagd
Nach Ansicht von Holger Sticht, Vorsitzender des BUND NRW, seien diese 'Mindestanforderungen' zu erfüllen, wenn die Landesregierung ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zur Einführung eines 'ökologischen Jagdgesetzes' einlösen wolle.




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25. Juni 2014 um 13:44 Uhr | von alpenjaeger57

Die Anarchie der 'Saubermänner' geht weiter!

Das haben wir Jäger nun davon, das wir uns über Jahrzehnte nicht gewehrt haben. Immer schön brav den Konsens suchend. Beleidigungen, Diffamierungen, Sachbeschädigungen in Revieren und tätliche Angriffe haben wir meist ungestraft hingenommen. Was haben sich die Saubervereine nur dabei gedacht? Haben sie die Situation mal ohne Jagd zu Ende gedacht? Wie soll es denn ohne Jagd gehen? Wer soll den einen artenreichen und gesunden Wildbestand erhalten? Aber es ist ja so einfach, einfach nur dagegen zu sein. Eine Interessengruppe in die Ecke zu drängen. Wo bleibt hier eigentlich die Demokratie? Es bleibt zu hoffen, das Herr Remmel diese Machenschaften nicht mitmacht und sich nicht von diesen 'Saubervereinen' beeinflussen lässt.


25. Juni 2014 um 17:01 Uhr | von 202

BUND und NABU auf Abwegen

Wen wundert's? Alles was die beiden 'Vereine' zustande bringen, ist immer wieder ihre ideologisch verblendete Argumentation unter's Volk zu streuen. Halbwahrheiten werden als 'wissentschaftlich fundiert' in die Welt posaunt, erklärter Gegner ist nun mal die Jägerschaft. Das schafft nun mal Sympathien im Volk, welches sich mit dem Kern der Sache nicht beschäftigt. Vor ein paar Jahren angesprochen auf alte Satzungsinhalte, deren Entstehung in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts zurückreichten, kamen die Verantwortlichen in die 'Zwickmühle'. Hatte doch der Reichsnaturschutzbund ein Beitrittsverbot für gewisse Volksgruppen verhängt, die kleingedruckt immer noch in der einen Satzung standen. Peinlich, die Verantwortlichen räumten dann ganz schnell das Feld... soviel zum Reformbedürfnis des Jagdgesetzes mit Entstehungsdatum aus der Weimarer Republik.




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