28.01.2016 | BJV-Jahresempfang 2016

Bayern ehrt Nordlichter

Auf dem Jahresempfang des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) am Mittwoch, den 28. Januar, wurde ein Beitrag geehrt, der ausgerechnet aus der Feder eines Bild-Journalisten stammt.

Die uJ-Autorin mit dem Bild-Beitrag.
Unter dem Motto 'Jagd ist mehr als ein Schuss' werden bei der Veranstaltung auch die Journalisten-Preise verliehen. Einer davon ging an den 'Bild am Sonntag'-Redakteur Holger Karkheck, der die Jägerin und unsere Jagd-Autorin Anna L. Kaufmann auf den Hochsitz begleitete. Karkheck wollte nach der weltweiten Empörungswelle über die Erlegung von Löwen 'Cecil' erkunden, 'wie deutsche Jäger ticken'. Das Ergebnis war ein durchweg positiver - und jetzt preisgekrönter - Bericht über die Jagd. Darüber hinaus ist er beispielhaft für die Aktion 'Gemeinsam Jagd erleben' des Deutschen Jagdverbandes und der dlv-Jagdmedien, bei der landesweit alle Jägerinnen und Jäger aufgerufen sind, Nichtjägern unsere Passion näher zu bringen. Weitere geehrte Journalisten sind: Nicola Förg ('Münchener Merkur'), Rebecca Koenig ('Bayerische Staatszeitung'), Klaus Gimmler ('Main-Post') sowie Dr. Florian Asche ('Playboy').
Holger Karkheck (3. v. l.) bekam den Sonderpreis für seinen Beitrag mit Jägerin Anna L. Kaufmann.
Rund 1.500 Gäste, darunter zahlreiche Abgeordnete aus dem Europäischen-, Bundes- und Landesparlament, folgten der Einladung des BJV in den Löwenbräukeller. Es war bereits das 21. Mal, dass die Jägerschaft seinen Neujahrsempfang veranstaltete. Die Schirmherrschaft des Abends hatte eigentlich der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Marcel Huber, inne. Da dieser jedoch kurzfristig verhindert war, richtete Staatsminister Helmut Brunner ein Grußwort an die Fest-Corona. Das Ehrenpatronat bekleidete Dr. Zolt Semjén, Präsident des nationalen ungarischen Jagdverbandes und stellvertretender Ministerpräsident Ungarns. Dies sorgte im Vorfeld der Veranstaltung für Kritk seitens zuvor geladenen Parteimitgliedern der Grünen. Semjén sei vor allem mit erznationalistischen Initiativen und durch völkische Hetze aufgefallen, argumentierte Fraktionschef Ludwig Hartmann seine Absage. Für den BJV hingegen sei das Oberhaupt der ungarischen Jäger schon lange avisiert gewesen und ein Bestandteil der bilateralen Bemühungen beider Jagd-Verbände. Die jagdliche Verbundenheit Bayerns und Ungarns hätte eine lange Tradition, wie zum Beispiel eine Jagdhornbläserreise vor etwa vier Jahren und einen Kooperationsvertrag mit den ungarischen Forsten.
PM/JMB/BS
 
Wie Anna L. Kaufmann den Jagdausflug mit dem Bild-Reporter erlebt hat, lesen Sie hier.




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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