15.11.2015 | Aufruhr:

Wolfs-Protest wächst

In Norwegen haben über Tausend Menschen für einen Wolfsabschuss demonstriert. Auch in Deutschland forderten Politiker und Tierhalter erneut die Entnahme eines Problemtiers.

Demonstrierende Schäfer vor dem Landtag in Hannover.
Am vergangenen Donnerstag (12. November) zogen die Demonstranten in der norwegischen Kleinstadt Elverum mit Fackeln durch die Straßen. Nachdem bei der Jagd mehrere Elchhunde durch Wölfe getötet wurden, forderten sie in Form eines stillen Protestmarsches die Regierung auf, Wolfsabschüsse zu erleichtern. Die Initiatoren waren von der Teilnehmerzahl begeistert und fühlen sich in ihrem Vorhaben bekräftigt. An der Veranstaltung nahmen neben Jägern mit ihren Vierbeinern auch Politiker teil.
Demonstriert wurde diese Woche auch in Niedersachsen. Hier waren es aber lediglich rund 50 Vertreter verschiedener Nutztiehrhalter-Verbände, die den Abschuss des 'Goldenstedter Wolfes' verlangen. Nach Aussage der Schäfer sei eine einzige Fähe in den Landkreisen Vechta und Diepholz für die Risse von fast 100 Tieren verantwortlich. Dabei habe sie auch in Schafherden gebeutet, die nach der 'Richtlinie Wolf' als ausreichend geschützt eingestuft wurden.
Rückendeckung bekommen die Protestler von CDU, FDP und SPD, die gleichzeitig Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) zum Teil heftig kritisieren. Die Oppositionellen fordern die sofortige Entnahme des Tiers. Doch auch der Koalitionspartner will nun Taten sehen. Der SPD-Abgeordnete Marcus Bosse sagte bei der Landtagsdebatte am vergangenen Mittwoch (11. November): 'Wenn es wirklich die Wölfin war, muss eingeschritten werden. Minister Wenzel muss handeln.' Letztere sagte, dass ein Abschuss gegen geltendes Recht verstoßen würde und die Wölfin deshalb zunächst besendert werden solle.
BS
 




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21. unsere-Jagd-Schießen

Heiko Gust (l.) gewann den Hauptpreis - ein Leica Geovid 8 x 56 HD-R (Wert: 2800 Euro). Matthias Dunkel (r.) von Leica gratulierte. Foto: FS Die beste Mannschaft (v. l. n. r. Sebastina Hey, Gerhard Weinrich, Kai Weinrich) kam in diesem Jahr aus dem Eichsfeld. Der Preis: je 250 Schuss Trap-Munition der Marke Rottweil. Foto: FS Jger im Glck: Martin Duft (l.) gewann bei der Verlosung die Mauser M 12 MAX im Wert von 1895 Euro. Max Seigerschmidt von Mauser Jagdwaffen berreichte ihm den fhrigen Repetierer. Foto: FS Die beste Dame war an diesem Tag Silvia Diekmann. Ihr Gewinn: ein Burris-Fernglas fr die Bockjagd. Foto: FS Auf dem 200-Meter-Stand: Liegt die Gams im Feuer? Foto: CS Heies Eisen: Auf der 200-Meter-Bahn. Foto: CS Volle Spannung: Gesamtsieger Cord Beckmann. Foto: FS Der uJ-Keiler war auch in diesem Jahr fr viele Teilnehmer die groe Angstdiszilpin. Foto: FS Getroffen? Ein Blick durchs Zielfernrohr soll Gewissheit bringen. Foto: CS Knapp daneben: Der uJ-Keiler gilt nicht umsonst als groer Angstgegner. Foto: FS Im Sponsoren-Pavillon war immer etwas los. Foto: CS Gute Kombination: Evo Grenn von RWS und die Mauser M12 MAX mit Lochschaft. Foto: FS Luft: Zwei Praktiker testen den Schlossgang einer Mauser. Foto: CS Grne Bohnen: Auf die Bockscheibe (100 m) wurde in diesem Jahr mit der Evo Green geschossen. Foto: CS Gute Entscheidung: Beim Schieen mit dem Flintenlaufgeschoss setzten viel Schtzen auf Kombinierte mit Zielfernrohr. Foto: CS Drei Mal eine Zehn: Mehr Punkte waren bei der Mauser-Disziplin nicht mglich. Foto: FS

Jagd in den Donauauen

Franz Josef Kovacs ist Nationalparkfrster und zustndig fr Waldbau und Artenschutz. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Um die Schtzen anzustellen, musste erstmal im Gnsemarsch der Altarm berwunden werden. Foto: Martin Weber Von der Donau angeschwemmt oder Zeuge eines Angelausflugs? Foto: Martin Weber Dort hinten habe er das Hirschkalb beschossen, weist der Jger die Durchgeher ein. Foto: Martin Weber Stangengewirr im Stangenmeer: Hirsche durften unbeschossen ziehen. Foto: Martin Weber Immer tiefer geht es fr Schtzen und Hundefhrer ber Stock in Stein in die Au hinein. Foto: Martin Weber Herrmann Bauer ist der Zuchtwart im sterreichischen Deutsch Langhaar Klub. Foto: Martin Weber Durchgehen, Koordinieren - und Aufbrechen muss Franz Josef whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Durchgeher, Jagdleiter - und Aufbrechen muss Franz whrend der Jagd auch gleich noch. Foto: Martin Weber Trotz nur wenige Grade ber Null: Es wird jede Abkhlmglichkeit genutzt. Foto: Martin Weber Whrend einer kurzen Aufbrechpause gnnen sich die Langhaar die (augenscheinlich) ntige Erholung. Foto: Martin Weber Ein stiller Zeuge von Jagderfolg liegt im Schilf... Foto: Martin Weber Geborgen wird mit einer Pferdestrke. Foto: Martin Weber Kraft pur: Wutzi fetzt zurck in die Au, um die nchsten Stcke Wild zu holen. Foto: Martin Weber Sauen und Hirsche haben sich ein wahres Straennetz durch das Schilf gelaufen. Foto: Martin Weber Den Wildreichtum der Au zeigen die starken Wechsel. Foto: Martin Weber Bei Kovacs Waffe trifft Klassik (Steyr) Moderne (Zeiss Reflexvisier). Foto: Martin Weber Pure Kraft: Die Hochwasser der Donau haben Spuren hinterlassen und in diesem jetzt trocken gefallenem Altarm Bume wie Spielzeug bereinander geworfen. Foto: Martin Weber

Flintenschießen für Jägerinnen

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