28.08.2010 | Kampf ums Jagdrecht

DJV-Unterschriften-Aktion geht in die letzte Runde

Jede Unterschrift zählt, um das Jagdrecht vor der Aushöhlung zu bewahren. Foto DJV
Die vom Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) im Januar auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin gestartete bundesweite Unterschriftenaktion gegen die fortschreitende Zersplitterung des deutschen Jagdrechts geht in die letzte Runde.
Noch bis zum 30. September können mit Hilfe der DJV-Listen (Link siehe unten) Unterschriften gesammelt und an den Verband geschickt werden. Am 8. Oktober wird dann DJV-Präsident Jochen Borchert die Unterschriften an die derzeitige Vorsitzende der Agrarministerkonferenz (AMK), Frau Dr. Juliane Rumpf aus Schleswig-Holstein, übergeben. Teilnehmen werden voraussichtlich auch Til Backhaus (Mecklenburg-Vorpommern) als Vertreter der SPD-geführten Länder und Astrid Grotelüschen (Niedersachsen) für die CDU/CSU-geführten Länder. 
Der DJV fordert jetzt alle Jägerinnen und Jäger zum 'Endspurt' fauf. Es solle möglichst alles mobilisiert werden, um die Aktion erfolgreich zu beenden. Schließlich gehe es um nichts weniger, als das derzeitige Jagdwesen. 
Zum Start der Unterschriftensammlung hieß es, dass die angestrebten - und mittlerweile zum Teil durchgeführten - Änderungen einzelner Landesjagdgesetze 'die Grundfesten der Jagd in ganz Deutschland' unterhöhlen würden. Daher gelte es jetzt, ein Zeichen zu setzen gegen die Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland. Die Jägerschaft wurde aufgefordert, das 7-Punkte-Papier des Verbands für ein einheitliches Jagdwesen in Deutschland zu unterstützen.
Beim Bundesjägertag 2010 hatte der Verband bereits 70.000 auch mit Hilfe der Jagdpresse gesammelte Unterschriften als 'Zwischenbilanz' übergeben.
 
Die Unterschriftenliste und das Positionspapier können Sie hier herunterladen: DJV-Unterschriftenaktion

 


Lesen Sie hierzu auch:

DJV-AKTION



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